Dobitschen: Schwere Gewitter sorgen für Chaos
Die Wetterdienste hatten gewarnt, und die Vorhersage traf voll ins Schwarze. Am 13. Juni 2015 zog ein heftiges Unwetter über Dobitschen (Landkreis Altenburger Land, Thüringen). Innerhalb weniger Stunden fielen über 50 Liter Regen vom Himmel. Die Wassermassen waren so gewaltig, dass Schlamm von den Feldern direkt auf die Straßen gespült wurde. Zudem knickten einige Bäume unter der Last des Wetters ein.
Die Freiwillige Feuerwehr Dobitschen war den ganzen Tag im Einsatz. Insgesamt achtmal mussten die Retter ausrücken, um die Folgen des Starkregens zu beseitigen. In einigen Bereichen waren die Straßen komplett überspült und mussten gesperrt werden.
Ein besonderer Einsatz betraf einen Autofahrer, der es mit der Sicherheit nicht so genau nahm. Trotz deutlicher Warnungen fuhr er mit seinem PKW in eine große Wasserlache. Das Auto blieb stecken und kam aus eigener Kraft nicht mehr voran. Die Feuerwehr musste den Wagen schließlich aus der Überflutung bergen.
Bei den Aufräumarbeiten bekamen die Einsatzkräfte Unterstützung aus der Nachbarschaft. Die Landwirtschaftsbetriebe Obstgut Geier aus Lumpzig und der Agrarbetrieb Fischer aus Dobitschen halfen schnell und unkompliziert mit technischem Gerät aus.
Das Unwetter traf nicht nur Dobitschen. In ganz Ostthüringen, zwischen Altenburg und Greiz, gab es über 100 Einsätze. In Altenburg wurden Gullydeckel aus den Straßen gedrückt und Keller liefen voll. Während die Region um Schmölln glimpflicher davonkam, blieb die B 180 Richtung Nobitz wegen massiver Schlammablagerungen stundenlang gesperrt.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Dobitschen – zur Originalmeldung