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Dietenheim verbietet Treffen der Tuning- und Poserszene

Beispielbild Bekanntmachung Copyright und Urheber siehe Dietenheim

Die Stadt Dietenheim geht gegen illegale Autotreffen vor. In bestimmten Zeiträumen sind Versammlungen von Tuning-Fans und Posern im gesamten Stadtgebiet verboten.

Die Stadtverwaltung in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) hat klare Regeln gegen die sogenannte PTE-Szene aufgestellt. Damit sind Leute gemeint, die ihre Autos technisch verändern oder sie auf verkehrswidrige Weise zur Schau stellen. Wenn sich mehr als fünf solcher Fahrzeuge an einem Ort treffen, gilt dies als verbotenes Treffen.

Besonders deutlich wurde dies bei einer Anordnung für das Jahr 2025: Vom 27. Dezember ab 20 Uhr bis zum 28. Dezember um 6 Uhr morgens waren solche Treffen im gesamten Stadtgebiet untersagt. Das galt sowohl für öffentliche Plätze als auch für Privatgrundstücke.

Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Wenn Fahrer nach einer Aufforderung nicht innerhalb von zehn Minuten verschwinden oder erneut gegen das Verbot verstoßen, lassen die Behörden die Autos abschleppen. Das kostet die Besitzer mindestens 350 Euro plus die Gebühren für die Verwahrung.

Zudem werden die abgeschleppten Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Besitzer bekommen ihre Autos erst zurück, wenn sie alle Kosten bezahlt haben und die Technik des Wagens wieder den Vorschriften für den Straßenverkehr entspricht.

Ähnliche Verbote gab es auch im Jahr 2026, unter anderem im April. Die Stadt nutzt diese Allgemeinverfügungen, um Lärm und Chaos durch die Tuning-Szene in den Stadtteilen zu verhindern.

Betroffene können innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Widerspruch bei der Stadtverwaltung oder beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis einlegen. Das stoppt das Verbot jedoch nicht sofort.

Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung

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