Dietenheim verbietet Treffen der Tuning- und Poser-Szene
Die Stadtverwaltung in Dietenheim (Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg) zieht die Notbremse gegen die sogenannte PTE-Szene. Damit sind Treffen von Autotunern und Autoposern im gesamten Stadtgebiet verboten. Das Verbot gilt sowohl für öffentliche Plätze als auch für private Grundstücke und schließt alle Stadtteile mit ein.
Konkret geht es um Leute, die ihre Autos technisch verändert haben – etwa am Auspuff, Motor oder Fahrwerk. Auch sogenannte Poser, die ihre Wagen verkehrswidrig zur Schau stellen, fallen unter dieses Verbot. Sobald mehr als fünf solcher Fahrzeuge zusammenkommen, gilt dies als verbotenes Treffen.
Die Stadt hat bereits mehrfach solche Verbote ausgesprochen. So war es etwa vom 3. April bis zum 5. April 2026 untersagt, sich zu treffen. Auch über die Feiertage Ende Dezember 2025 gab es eine entsprechende Sperre.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Wenn Fahrer die Aufforderung zum Auflösen nicht innerhalb von zehn Minuten befolgen oder erneut gegen das Verbot verstoßen, werden die Autos abgeschleppt. Das kostet die Besitzer mindestens 350 Euro plus die Gebühren für die Verwahrung.
Zudem werden die abgeschleppten Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Besitzer bekommen ihre Autos erst zurück, wenn sie alle Kosten bezahlt haben und die Technik des Wagens für den Straßenverkehr sicher ist.
Ob die Stadt diese Verbote dauerhaft oder weiterhin nur punktuell für bestimmte Zeiträume ausspricht, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen und Kontrollen durch die Ortspolizeibehörde dauern an.
Quelle: Dietenheim – zur Originalmeldung