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Diepenau: Splittergranate bei Hausrenovierung gefunden

Ein Hausbesitzer in Diepenau stieß bei Umbauarbeiten auf eine alte Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei musste den Fund kontrolliert sprengen lassen.

Ein Mann renovierte am Dienstag sein Einfamilienhaus in der Langen Straße in Diepenau (Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen). Bei den Erd- und Umbauarbeiten stieß er plötzlich auf einen verdächtigen Gegenstand im Boden. Gegen 10:24 Uhr rief der Eigentümer die Polizei.

Die Beamten schauten sich den Fund genau an und schickten Fotos an das Landeskriminalamt. Die Experten dort bestätigten schnell: Es handelte sich um eine Splittergranate aus dem Zweiten Weltkrieg, die damals nicht explodiert war. Daraufhin übernahm ein Spezialteam die Arbeit.

Um die Gefahr zu bannen, transportierten die Experten die Granate zu einer Ackerfläche. Diese lag an der Kreuzung Schafedamm und Maarortstraße. Der Besitzer des Feldes stimmte zu, dass die Munition dort kontrolliert gesprengt wird. Gegen 15:50 Uhr war der Einsatz beendet. Es gab keine Verletzten und auch nichts wurde beschädigt.

Die Polizei nutzt den Vorfall, um die Menschen zu warnen. Auch lange nach dem Krieg können bei Bauarbeiten noch alte Kampfmittel auftauchen. Wer so etwas findet, soll den Gegenstand auf keinen Fall berühren oder bewegen. Stattdessen muss der Ort gesichert werden und sofort die 110 angerufen werden. Selbst wenn ein Fund stark verrostet aussieht, kann er immer noch gefährlich sein.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg – zur Originalmeldung

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