Dieburg feiert 100 Jahre Mithras-Fund mit Ausstellung
Alles begann vor genau 100 Jahren. Im Jahr 1926 stießen Arbeiter in der Minnefelder Seestraße in Dieburg (Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen) auf ein steinernes Bild des römischen Gottes Mithras. Dieser Fund war so bedeutend, dass er weltweit für Aufsehen sorgte. Er war gleichzeitig der Startschuss für das heutige Museum: Die Stadt übernahm damals erste römische Objekte und beschloss, ein eigenes Heimatmuseum zu gründen.
Nun feiert das Museum Schloss Fechenbach dieses Jubiläum. Unter dem Titel „100 Jahre Museum – 100 Jahre Mithras in Dieburg“ wird eine Sonderausstellung eröffnet. Sie zeigt nicht nur die Geschichte des Fundes, sondern erklärt auch, wie der Mithras-Kult im gesamten Römischen Reich und besonders hier im Rhein-Main-Neckar-Raum verbreitet war. Besucher finden dort Informationstafeln, Pläne und alte Veröffentlichungen.
Ein besonderes Highlight ist die Künstlerin Farangis Yegane. Sie hat vor etwa 15 Jahren eine Installation zum Thema Wind für das Museum entworfen. Diese Arbeit wurde schon in anderen Museen gezeigt und kehrt nun pünktlich zum Jubiläum nach Dieburg zurück.
Wer die Ausstellung sehen will, kann auch die Dauerausstellung besuchen. Dort stehen der originale Mithras-Stein und ein Nachbau des damaligen Heiligtums.
Die Eröffnung findet am Sonntag, den 6. September 2026, statt. Die Vernissage beginnt um 15 Uhr. Danach ist die Ausstellung bis zum 29. November 2026 geöffnet. Die Besuchszeiten sind donnerstags und freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr.
Wer mehr wissen möchte, kann unter www.museum-schloss-fechenbach.de nachsehen oder direkt im Museum in der Eulengasse 8 vorbeigehen. Telefonisch ist das Museum unter (06071) 2002-460 erreichbar.
Quelle: Dieburg – zur Originalmeldung