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Deutsche Fachwerkstraße in Baden-Württemberg feiert 25-Jähriges Bestehen

Copyright und Urheber siehe Bietigheim-Bissingen

Die touristische Route verbindet heute 31 Orte im Südwesten. Bietigheim-Bissingen ist seit Beginn dabei und hält die Fäden in der Hand.

Die Deutsche Fachwerkstraße in Baden-Württemberg blickt auf ein Vierteljahrhundert zurück. Alles begann im August 2001, als sich 17 Städte im Rathaus von Esslingen am Neckar trafen. Damals hieß die Strecke noch „vom Neckar zum Schwarzwald“ und reichte von Mosbach im Norden bis nach Haslach im Kinzigtal.

Kurz darauf, im November 2001, gab es ein wichtiges Treffen in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg, Baden-Württemberg). Dort wurden die ersten gemeinsamen Pläne geschmiedet. Die Stadt wurde zur Geschäftsstelle der Regionalstrecke ernannt und hat diese Funktion bis heute. Auch die Sprecherin der Strecke sitzt in Bietigheim-Bissingen.

Über die Jahre ist die Route gewachsen. 2004 änderte sich der Verlauf grundlegend: Sechs weitere Städte aus der Schwäbischen Alb, Oberschwaben und vom Bodensee kamen hinzu. Damit entstand ein sternförmiges Netz, das bis nach Meersburg reicht. Der Name wurde angepasst und heißt nun „vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“.

Heute gehören 31 Fachwerkorte zur Strecke. Die Route ist mit 798 Kilometern die längste der acht Regionalstrecken der Deutschen Fachwerkstraße in ganz Deutschland. Die Strecke reicht mittlerweile von Ladenburg im Nordwesten bis Sasbachwalden in der Ortenau und Meersburg im Süden. Seit 2008 weisen braune Schilder den Touristen den Weg durch die Altstädte.

Besonders wichtig ist der Radtourismus. Seit 2010 gibt es einen eigenen Fachwerk-Radweg, der mit rund 1.200 Kilometern der längste ausgeschilderte Radweg des Landes ist. Er ist in 17 Etappen unterteilt. Baden-Württemberg ist damit die einzige Regionalstrecke, die so ein eigenes Radwegenetz besitzt.

Neben dem Radfahren gibt es viele Aktionen für Besucher: Es gibt Osterhasenrallyes, Touren für Oldtimer, Wohnmobile und Motorräder sowie gemeinsame Werbeaktionen für Weihnachtsmärkte. Zudem öffnen die Städte am Tag des offenen Denkmals und am „Deutschen Fachwerktag“ Ende Mai ihre historischen Gebäude für Führungen.

Wer die Route erkunden will, findet Informationen in den Mitgliedsstädten oder auf der Webseite www.deutsche-fachwerkstrasse.de.

Quelle: Bietigheim-Bissingen – zur Originalmeldung

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