Detmold: Drei Autos bei Auffahrunfall zusammengeschoben
Es war Mittwochmorgen, kurz nach halb acht, als es auf der Lemgoer Straße in Detmold (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 26-jähriger Mann fuhr mit seinem Ford Fiesta in Richtung Lemgo. Vor einer roten Ampel bremste er ab und wartete auf die Freigabe.
Direkt hinter ihm fuhr eine 65-jährige Frau in einem Opel Corsa. Sie bemerkte die Situation und bremste ebenfalls rechtzeitig ab. Doch die dritte Fahrerin in der Schlange, eine 31-Jährige aus Lage in einem Volvo, reagierte zu spät. Sie übersah die stehenden Autos und krachte mit voller Wucht auf den Opel auf.
Durch den Aufprall wurde der Opel nach vorne geschoben und rammte den Ford Fiesta. Bei dem Unfall wurde der 26-jährige Fahrer des Fords leicht verletzt. Die Retter kümmerten sich um ihn und brachten ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
An den drei Autos entstand ein hoher Schaden, den die Polizei auf insgesamt etwa 13.000 Euro schätzt. Keiner der Wagen konnte aus eigener Kraft vom Unfallort wegfahren, weshalb alle drei Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Lemgoer Straße an der Südumgehung bis etwa 8.40 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrerin des Volvos strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.