Delmenhorst: Zwei Fahranfänger massiv zu schnell gefahren
Am Mittwochabend, dem 5. August 2026, war die Polizei in Delmenhorst (Oldenburger Land, Niedersachsen) auf der Bundesstraße 213 im Bereich Hengsterholz unterwegs. Die Beamten wollten Geschwindigkeitsverstöße bekämpfen und stellten dort Messgeräte auf. In diesem Abschnitt dürfen Fahrer maximal 70 km/h fahren.
Zwischen 20:00 Uhr und 21:30 Uhr passierten zwei junge Männer die Messstelle mit extrem hoher Geschwindigkeit. Ein Fahranfänger raste mit 118 km/h über die Straße. Kurz darauf folgte ein weiterer junger Mann, der sogar 153 km/h auf dem Tacho hatte.
Bei den Kontrollen kam schnell heraus, dass beide Fahrer noch in der Probezeit waren. Das hat für die beiden nun harte Folgen. Neben einem Fahrverbot müssen sie mit einem Bußgeld und Punkten im Fahreignungsregister rechnen. Da sie noch Fahranfänger sind, drohen ihnen zudem weitere rechtliche Konsequenzen für ihren Führerschein.
Insgesamt sechs Fahrer wurden in diesem Zeitraum kontrolliert, die mindestens 21 km/h zu schnell waren. Die Polizei führt solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig durch, weil zu hohe Geschwindigkeiten oft die Hauptursache für schwere Unfälle sind. Mit den landesweiten Aktionswochen will die Behörde die Sicherheit auf den Straßen verbessern.
Die Ermittlungen zu den Verstößen sind abgeschlossen.
Quelle: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch – zur Originalmeldung