Delmenhorst: Unkraut verbrennen führte zu Schuppenbrand
Es war Dienstagnachmittag, der 11. August 2026, als es gegen 16:30 Uhr im Brookweg in Delmenhorst (Niedersachsen) krachte. Ein 62-jähriger Mann hatte auf seinem Grundstück Unkraut abgebrannt. Plötzlich passierte etwas, das er nicht geplant hatte: Ein freistehender Holzschuppen auf dem Gelände fing Feuer.
Der Mann reagierte schnell und versuchte, das brennende Dach des Schuppens selbst zu löschen. Kurz darauf traf die Freiwillige Feuerwehr Delmenhorst ein. Insgesamt zwölf Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Glut endgültig zu löschen und zu verhindern, dass die Flammen weiter umsprangen. Ein Rettungswagen stand vorsorglich bereit, wurde aber nicht benötigt, da niemand verletzt wurde.
Wie genau das Feuer vom Unkraut auf den Schuppen übergesprungen ist, ist noch nicht klar. Die Polizei hat nun Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Brandursache zu klären. Wie hoch der Sachschaden an dem Gebäude ist, konnte noch nicht gesagt werden.
Die Polizei nutzt den Vorfall für eine deutliche Warnung: Offenes Feuer zur Unkrautbekämpfung ist gefährlich. Besonders wenn es warm ist und die Pflanzen trocken sind, können Flammen extrem schnell außer Kontrolle geraten. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, und Gebäude oder Sträucher stehen in Brand. Die Beamten raten deshalb dazu, auf das Abflämmen von Unkraut zu verzichten und sicherere Methoden zu nutzen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch – zur Originalmeldung