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Deensen: Zwei Einfamilienhäuser bei Brand schwer beschädigt

Ein Feuer in Deensen zerstörte am Samstagabend ein ganzes Wohnhaus und beschädigte das Nachbargebäude. Der Sachschaden liegt bei insgesamt 350.000 Euro.

Am Samstagabend gegen 20:16 Uhr bemerkte eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Deensen (Landkreis Holzminden, Niedersachsen) ein lautes Geräusch. Es kam aus dem Bereich des Stromkastens. Kurz darauf sah sie draußen starken Rauch und entdeckte bei einem Blick nach außen, dass die Fassade ihres Hauses bereits brannte. Sie rief sofort die Feuerwehr.

Das Feuer breitete sich schnell aus. Zuerst brannten mehrere Gartenhütten und eine Hecke ab. Von dort aus griffen die Flammen auf die Garage und schließlich auf den Dachstuhl des Nachbarhauses über. Der Besitzer dieses zweiten Hauses war zum Zeitpunkt des Brandes im Urlaub und nicht vor Ort.

Das erste Wohnhaus wurde komplett zerstört. Die Feuerwehr hatte es schwer, das Feuer zu löschen, da immer wieder Glutnester aufflammten. Deshalb musste ein Teil des Gebäudes mit einem Bagger abgerissen werden, um die Glut zu erreichen.

Beim Nachbarhaus konnten die Retter das Feuer auf den Dachstuhl begrenzen. Eine massive Betondecke verhinderte, dass die Flammen ins Innere des Hauses drangen. Nur ein Fenster wurde durch die Hitze beschädigt, wodurch ein Raum verrußte. Das Haus bleibt bewohnbar.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 350.000 Euro. Davon entfallen rund 250.000 Euro auf das völlig zerstörte Haus und etwa 100.000 Euro auf das Nachbargebäude. Die Bewohner des zerstörten Hauses konnten bei Verwandten unterkommen.

Die Polizei hat beide Gebäude beschlagnahmt, um die Brandursache genau zu untersuchen. Warum das Feuer ausgerechnet am Stromkasten begann, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden – zur Originalmeldung

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