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Darmstadt: Schutzzäune gegen Schweinepest beschädigt

In Darmstadt werden die Zäune gegen die Afrikanische Schweinepest mutwillig kaputt gemacht oder offengelassen. Die Stadt bittet nun die Bürger um Hilfe.

In Darmstadt (Hessen) kämpfen die Behörden gegen die Afrikanische Schweinepest. Um die Ausbreitung der Tierseuche zu stoppen, wurden Schutzzäune und Tore errichtet. Diese sollen verhindern, dass infizierte Wildschweine in Gebiete gelangen, die bereits frei von der Krankheit sind.

Doch nun gibt es ein Problem: Einige Leute halten sich nicht an die Regeln. Es wurde mehrfach bemerkt, dass Tore nach dem Durchqueren nicht richtig geschlossen wurden. Manche Tore wurden sogar absichtlich offengehalten oder mutwillig beschädigt. Das ist ein großes Problem, denn die Zäune kosten viel Geld und Arbeit. Wenn sie Lücken haben, verlieren sie ihre Wirkung und die Seuche bleibt länger in der Region.

Die Stadt sieht eigentlich einen Lichtblick. Die Maßnahmen zeigen Wirkung, sodass im Herbst 2026 bei der EU eine Lockerung beantragt werden soll. Damit das klappt, dürfen die Anstrengungen jetzt aber nicht nachlassen.

Die Stadt Darmstadt bittet die Bevölkerung deshalb um Mithilfe. Wer defekte Zäune oder offene Tore entdeckt, soll diese über die Behördennummer 115 melden. Wer tote Wildschweine oder Teile davon findet, kann dies per E-Mail an [email protected] oder unter der Telefonnummer 06151 / 13-4370 melden. Dabei ist die Angabe des genauen Fundorts wichtig.

Um die Situation zu verbessern, hat die Stadt bereits die höchsten Prämien an die Jäger gezahlt, damit mehr Wildschweine entnommen werden. Ob die beschädigten Zäune nun schnell repariert werden können, bleibt abzuwarten.

Quelle: Darmstadt – zur Originalmeldung

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