Darmstadt ändert Busnetz ab Dezember 2026
Die Stadt Darmstadt (Hessen) stellt ihr Busnetz um. Der Magistrat hat am 19. August 2026 beschlossen, dass ab dem 13. Dezember 2026 ein optimiertes Liniennetz in Kraft tritt. Ziel ist es, das Angebot dort zu verbessern, wo es am dringendsten gebraucht wird, ohne dass die Stadt viel Geld ausgeben muss.
Besonders viele Änderungen gibt es in Wixhausen. Dort startet die neue Linie WE3. Diese fährt stündlich über Arheilgen und Wixhausen nach Gräfenhausen, Schneppenhausen und Weiterstadt. Ein wichtiger Punkt für die Anwohner: Die Haltestellen Aumühle und Friedhof in Wixhausen werden zum ersten Mal direkt an das Busnetz angeschlossen. Wer mit der WE3 fährt, muss aber aufpassen: Nach der Haltestelle „Windmühle“ geht es nicht mehr zum Hauptbahnhof, sondern zum Luisenplatz und weiter zur TU-Lichtwiese/Campus.
Auch an anderen Stellen gibt es Verbesserungen. Zwischen Arheilgen und Wixhausen fahren die Linien G und WX künftig dichter hintereinander. Werktags gibt es dort einen 10- bis 20-Minuten-Takt. In die Gegenrichtung, ab dem Bahnhof Wixhausen Richtung Arheilgen Dreieichweg, fährt alle 15 Minuten ein Bus.
Für die Bewohner im Wohngebiet Riedbahn wird es einfacher: Die Linien F und FM werden bis zur Weiterstadt Sudetenstraße verlängert. Damit kommen die Menschen von dort ohne Umsteigen direkt in die Darmstädter Innenstadt. Zudem werden die Linien WE1, WE2 und WE3 bis zur TU-Lichtwiese/Campus verlängert. Zwischen Weiterstadt und dem Campus fährt dann alle 15 Minuten ein Bus.
Im Woogsviertel fährt die Linie L zwischen Schloss und Pankratiusstraße nun ganztägig im 15-Minuten-Takt. Zu den Stoßzeiten fährt sie sogar bis zum Botanischen Garten, wodurch im Viertel ein 7,5-Minuten-Takt entsteht. Die Linie K fährt künftig alle 30 Minuten zwischen der Kleyerstraße und der Heimstättensiedlung, während die Linie H durch Fahrplanänderungen stabiler werden soll.
Die Stadt betont, dass die Änderungen fast nichts kosten. Nur für die neue Linie WE3 fallen jährlich etwa 5.000 Euro an. Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey erklärte, dass man so trotz knapper Kassen das Angebot spürbar verbessern könne.
Quelle: Darmstadt – zur Originalmeldung