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Cyberangriff auf Gemeindeverwaltung in Ingoldingen

Copyright und Urheber siehe Ingoldingen

Hacker haben die IT-Systeme der Gemeinde verschlüsselt und Daten gestohlen. Nun kommt es im Rathaus zu Verzögerungen.

In der Gemeindeverwaltung von Ingoldingen (Landkreis Biberach, Baden-Württemberg) gab es einen schweren IT-Einbruch. Am Freitag, den 7. August 2026, griffen Hacker die Systeme der Gemeinde an. Die Täter verschlüsselten die IT-Systeme, sodass die Mitarbeiter nicht mehr auf ihre Daten zugreifen konnten. Zudem wurden vermutlich Daten von den Servern der Verwaltung gestohlen.

Die Gemeinde hat sich gegen eine Zahlung entschieden: Es wurde kein Lösegeld an die Erpresser gezahlt. Unmittelbar nach dem Angriff hat ein IT-Dienstleister die betroffenen Systeme gesichert und wieder aufgebaut. Zudem wurden neue Sicherheitsmaßnahmen eingebaut, die nun laufend geprüft werden.

Nach aktuellem Stand wurden bisher keine Bürgerdaten veröffentlicht. Auch die Daten aus den Fachverfahren des Rechenzentrums Komm.ONE scheinen sicher zu sein. Die Gemeinde arbeitet eng mit der Kriminalpolizei Ulm und der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) zusammen. Auch die Datenschutzbehörden wissen von dem Vorfall.

Bürgermeister Waldemar Schulz betont, dass die Sicherheit der Daten und die Offenheit gegenüber der Bevölkerung Priorität haben. Falls einzelne Menschen direkt betroffen sind, wird die Gemeinde diese noch informieren.

Für die Bürger hat der Angriff spürbare Folgen: In den kommenden Wochen kann es im Rathaus zu längeren Bearbeitungszeiten kommen, da die Verwaltung die Folgen des Angriffs bewältigen muss. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Quelle: Ingoldingen – zur Originalmeldung

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