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Collenberg warnt vor der Asiatischen Tigermücke

Copyright und Urheber siehe Collenberg

Die Gemeinde Collenberg ruft dazu auf, Brutstätten für die Asiatische Tigermücke zu vermeiden, um Stiche und Krankheiten zu verhindern.

Die Gemeinde Collenberg (Landkreis Miltenberg, Bayern) warnt vor der Asiatischen Tigermücke. Diese Art stammt ursprünglich nicht aus Deutschland, hat sich aber mittlerweile in Teilen des Landes fest angesiedelt. Besonders betroffen sind der Oberrhein in Baden-Württemberg sowie das Rhein-Main-Gebiet.

Die Mücke ist gefährlich, weil sie Krankheiten übertragen kann. Dazu gehören zum Beispiel Dengue, Zika, das West-Nil-Virus oder Chikungunya. Die Tiere sind sehr klein und passen auf eine 1-Cent-Münze. Sie sind tagaktiv und stechen aggressiv zu. Ihr Flugradius liegt bei etwa 200 Metern.

Besonders problematisch ist, dass die Tigermücke in kleinsten Wasseransammlungen ihre Eier ablegt. Die Eier sind extrem widerstandsfähig. Sie überstehen Trockenperioden von bis zu einem Jahr und Kälte bis zu minus 10 Grad Celsius.

Um die Ausbreitung der Mücken einzudämmen, sollten die Bewohner Brutstätten vermeiden. Wer stehendes Wasser in seinem Garten oder auf dem Balkon entfernt, hilft dabei, die Anzahl der Stiche zu verringern.

Quelle: Collenberg – zur Originalmeldung

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