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Coesfeld: Führung durch Notgeld-Ausstellung im Stadtmuseum

Copyright und Urheber siehe Coesfeld

Was passiert, wenn das Geld seinen Wert verliert? Am 9. September gibt es im Stadtmuseum DAS TOR eine kostenlose Führung zum Thema Notgeld.

Im Stadtmuseum DAS TOR (Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) geht es am Mittwoch, den 9. September, um Geld aus Krisenzeiten. Um 18 Uhr führt der Coesfelder Sammler Friedhelm Becker die Besucher durch die aktuelle Wechselausstellung zum Thema Notgeld.

Anhand von echten Stücken aus seiner Sammlung erklärt Becker, wie diese Geldscheine damals aussahen und welche Geschichten sie erzählen. Es geht dabei um ein besonderes Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Notgeld wurde schon im Ersten Weltkrieg wichtig, weil es kaum noch Metall für Münzen gab. Deshalb erfanden Städte, Gemeinden und Firmen ihre eigenen Zahlungsmittel aus verschiedenen Materialien.

Nach dem Krieg wurde das Notgeld dann fast zu einem Hobby für Sammler. Viele Scheine waren kunstvoll gestaltet und wurden gar nicht mehr zum Bezahlen benutzt. Die Führung beleuchtet auch die Zeit der Hyperinflation im Jahr 1923. Damals verlor das Geld so schnell an Wert, dass es erst die Einführung der Rentenmark im November 1923 wieder stabil machte.

Die Führung findet am Mittwoch (09.09.) um 18 Uhr am Mühlenplatz 3 statt. Der Eintritt ist frei. Man muss sich nicht vorher anmelden und kann einfach vorbeikommen.

Quelle: Coesfeld – zur Originalmeldung

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