Coesfeld feiert ersten Christopher Street Day
In Coesfeld (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) wird es am Samstag, den 12. September, bunt. Zum ersten Mal findet in der Stadt ein Christopher Street Day statt. Das Ziel der Organisatoren ist es, die Vielfalt in der Gesellschaft zu feiern und für die Rechte aller Menschen einzustehen.
Der Tag beginnt um 11 Uhr am Bahnhof. Von dort aus startet die Demonstration als bunter Umzug quer durch die Innenstadt. Die Organisatoren hoffen, dass etwa 500 Menschen mitmachen. Sie rufen dazu auf, die Stadt zu schmücken, Fenster und Vorgärten zu dekorieren und Seifenblasen zu machen.
Gegen 12 Uhr erreicht der Umzug den Schlosspark. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Es gibt ein Programm mit Musik, verschiedenen Reden und Informationsständen. Für die Verpflegung ist ebenfalls gesorgt: Es werden Getränke, Eis und Waffeln verkauft.
Die Idee für den ersten CSD im Kreis stammt von Stefanie Nienhaus, Elke Wehling, Heike Engelmann, Kathi Weber und Antje Kleinschneider. Unterstützt werden sie von Sascha Dapper aus dem städtischen Kinder- und Jugendhaus Stellwerk. Insgesamt kümmern sich mittlerweile 15 Menschen um die Planung, darunter sowohl Jugendliche als auch Großeltern. Die Stadtverwaltung unterstützt die Initiative. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, stehen die Organisatoren in engem Kontakt mit dem Ordnungsamt und der Polizei.
Alle Interessierten sind eingeladen, an dem Tag dabei zu sein und die Vielfalt in der Stadt sichtbar zu machen.
Quelle: Coesfeld – zur Originalmeldung