Coesfeld: Bürgermeisterin besucht Firma für Regenwasser-Systeme
Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg hat am Mittwoch das Unternehmen Mall Umweltsysteme in Coesfeld (Kreis Coesfeld, Nordrhein-Westfalen) besucht. An ihrer Seite waren der Erste Beigeordnete Philipp Hänsel und Manfred Deitmer von der Wirtschaftsförderung der Stadt.
Die Politikerin möchte regelmäßig wissen, was in den Betrieben vor Ort passiert. Sie will die Herausforderungen der Firmen kennenlernen und schauen, wie die Stadt Coesfeld die Unternehmen bei ihrer Entwicklung unterstützen kann.
Ein großes Thema beim Treffen war der Nachwuchs. Mall Umweltsysteme ist zwar seit zwei Jahren auf der Ausbildungsmesse CoeMBO dabei und hat dort gute Kontakte geknüpft, aber es bleibt trotzdem schwer, alle Ausbildungsplätze zu besetzen.
Fachlich ging es vor allem um den sogenannten Schwammstadt-Ansatz. Die Firma baut Betonsysteme und Technik, mit denen Regenwasser direkt dort gespeichert und genutzt wird, wo es hinfällt. Das wird immer wichtiger, weil es öfter zu extremem Starkregen oder großer Hitze kommt. Solche Zisternen helfen privaten Haushalten, Kommunen und großen Gewerbebauten wie Logistikzentren dabei, besser mit dem Wasser umzugehen.
Die Bürgermeisterin zeigte sich beeindruckt von dem Austausch. Sie überlegt nun, wie man das Prinzip der Schwammstadt auch bei der Umgestaltung von Coesfeld anwenden kann. Die Stadt will deshalb den engen Kontakt zu der Firma beibehalten.
Mall Umweltsysteme ist ein Spezialist für Regenwasserbewirtschaftung, Kleinkläranlagen und Pumpentechnik. Das Unternehmen wurde 1952 als Betonwerk gegründet und hat seinen Hauptsitz in Donaueschingen. Insgesamt gibt es rund 500 Mitarbeiter. Neben dem Standort in Coesfeld betreibt die Firma eine Niederlassung in Nottuln sowie weitere Werke in Deutschland, Österreich und ganz Europa.
Quelle: Coesfeld – zur Originalmeldung