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Chemnitz: Drogen und Messer am Hauptbahnhof gefunden

Die Bundespolizei kontrollierte einen benommenen Mann am Bahnhof. Bei ihm fanden die Beamten Tabletten, Messer und fremde Handys.

Am Nachmittag des 24. August passierte es am Hauptbahnhof in Chemnitz (Sachsen). Gegen 17:40 Uhr fiel ein 43-jähriger Deutscher den Beamten der Bundespolizei auf. Der Mann wirkte stark benommen und schien abwesend zu sein, weshalb die Polizisten ihn anhalten und kontrollieren wollten.

Die Beamten fragten den Mann, ob er Drogen genommen habe. Seine Antworten passten jedoch nicht zusammen und waren widersprüchlich. Daraufhin schauten die Polizisten in seinen Sachen nach. Dabei fanden sie mehrere Tabletten, unter anderem vom Wirkstoff Tilidin.

Neben den Drogen entdeckten die Beamten noch drei Taschenmesser, die der Mann sofort griffbereit bei sich trug. Zudem hatte er zwei Handys in der Tasche. Als die Polizisten ihn baten, die Geräte zu öffnen, konnte er sie nicht entsperren. Da seine Erklärungen dazu ebenfalls nicht glaubwürdig waren, vermuten die Beamten, dass die Handys nicht ihm gehören.

Die Polizei nahm die Drogen und die Messer an sich. Auch die Handys wurden sichergestellt, um die eigentlichen Besitzer zu finden. Gegen den 43-Jährigen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz geschrieben. Danach ließen die Beamten den Mann wieder laufen.

Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz – zur Originalmeldung

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