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Celle öffnet Türen zum Institut für Bienenkunde

Wer wissen will, wie Honig entsteht und wie Bienen funktionieren, kann am 6. September in Celle vorbeischauen.

Am Sonntag, den 6. September, lädt das Institut für Bienenkunde in Celle (Niedersachsen) zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 10.30 Uhr bis 17 Uhr können Besucher das Gelände in der Herzogin-Eleonore-Allee 5 besuchen. Das Institut liegt direkt am Französischen Garten am Rande der Altstadt.

Die Gäste können dort erfahren, wie Honig eigentlich produziert wird und wie er schließlich ins Glas kommt. Auch die Zucht von Bienenköniginnen und die Organisation innerhalb eines Bienenvolkes stehen im Mittelpunkt. Wer seinen eigenen Garten insektenfreundlicher machen will, bekommt Tipps, wie die Pflanzen dem Klimawandel standhalten.

An verschiedenen Informationsständen erklären die Fachbereiche ihre Arbeit. Es gibt praktische Vorführungen zur Honig- und Wachsproduktion. Außerdem zeigen die Experten, wie man Bienenkrankheiten erkennt und bekämpft und wie die Qualitätskontrolle bei Honig funktioniert.

Das Institut in Celle ist nicht nur ein Ort für Besucher, sondern ein wichtiges Zentrum für ganz Niedersachsen. Hier werden Tierwirte für die Imkerei ausgebildet. Das Institut betreibt eine eigene Berufsschule, die bundesweit einzigartig ist. Zudem gibt es einen Beratungsdienst, der Imkern im ganzen Land hilft, zum Beispiel wenn Bienenbestände krank werden und saniert werden müssen.

Das Institut gehört zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Diese Behörde kümmert sich landesweit darum, dass Lebensmittel sicher sind und Proben richtig untersucht werden. Neben der Bienenkunde in Celle gibt es weitere Institute in Oldenburg, Braunschweig, Hannover, Cuxhaven, Lüneburg und Stade, die sich unter anderem um Fische, Futtermittel oder Tiergesundheit kümmern.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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