Burggen gibt Tipps zum Sparen von Regenwasser
In Burggen (Landkreis Weilheim-Schongau, Bayern) wird es immer öfter trocken. Längere Hitzeperioden belasten die Trinkwasserversorgung. Deshalb gibt die Gemeinde Tipps, wie man auf dem eigenen Grundstück besser vorsorgen kann.
Wer Wasser sparen will, sollte seine Pflanzen am besten früh morgens oder spät abends gießen. Dabei ist es wichtig, das Wasser direkt an den Boden zu geben und nicht über die Blätter, damit weniger verdunstet. Am besten nutzt man dafür gesammeltes Regenwasser.
Für die Aufbewahrung eignen sich einfache Regentonnen oder Fässer, die an die Regenrinne angeschlossen werden. Wer mehr Platz hat, kann eine Zisterne unter der Erde einbauen. Mit einer Pumpe gelangt das Wasser dann direkt in den Garten. Auch Teiche oder Sumpfbeete helfen: Sie kühlen die Luft im Garten und bieten Vögeln und Insekten einen Lebensraum. Sumpfbeete lassen sich sogar auf der Terrasse in großen Töpfen oder halbierten Weinfässern anlegen.
Auch auf dem Dach kann man ansetzen. Begrünungen auf Garagen oder Carports halten das Wasser zurück und kühlen das Gebäude. Hier sollte man jedoch einen Fachbetrieb beauftragen.
Ein wichtiger Punkt ist die Versickerung. Je weniger Beton oder Asphalt auf dem Grundstück ist, desto mehr Wasser gelangt zurück ins Grundwasser. Das schützt die Trinkwasserversorgung und verhindert bei Starkregen, dass die Kanalisation überläuft und Hochwasser entsteht.
Statt geschlossener Flächen kann man Sickerpflaster, Rasengittersteine oder Kies verwenden. Wenn der Boden es zulässt, helfen auch flache, begrünte Mulden im Rasen. Dort kann das Wasser langsam versickern. In trockenen Zeiten kann man diese Flächen einfach als Spielwiese nutzen.
Wer genau wissen will, wie man solche Anlagen technisch richtig baut, findet weitere Informationen und Broschüren beim Bayerischen Landesamt für Umwelt unter www.lfu.bayern.de.
Quelle: Burggen – zur Originalmeldung