Bundeswehr führt Truppenübungen im Landkreis Main-Spessart durch
Die Bundeswehr trainiert in den kommenden Wochen im Landkreis Main-Spessart (Bayern). In verschiedenen Gemeinden stehen Truppenübungen auf dem Plan, bei denen die Soldaten auch Nachtmärsche absolvieren.
Die erste Phase beginnt am Dienstag, den 28. Juli. Bis Donnerstag, den 30. Juli, sind die Soldaten jeweils von 7 bis 21 Uhr in Karsbach, in Gemünden (Ortsteile Adelsberg und Wernfeld) sowie in Gössenheim (Ortsteil Sachsenheim) unterwegs.
Ein zweiter großer Block folgt kurz darauf. Von Montag, den 3. August (ab 10 Uhr), bis Donnerstag, den 6. August (bis 11 Uhr), wird in vielen weiteren Orten geübt. Davon betroffen sind Frammersbach, Partenstein, Wiesthal, Neuhütten, Bischbrunn, Esselbach und Rechtenbach. Auch in Marktheidenfeld (Ortsteile Altfeld, Marienbrunn und Glasofen) sowie in Lohr am Main (Ortsteile Lindig, Ruppertshütten und Wombach) sind Truppen im Einsatz. Zudem wird in Neustadt am Main, Burgsinn, Obersinn, Aura im Sinngrund, Mittelsinn und Fellen trainiert.
Das Landratsamt warnt die Menschen in diesen Gebieten, sich von den militärischen Anlagen fernzuhalten. Das gilt besonders für Jäger. Es besteht die Gefahr, dass alte Munition oder andere Sprengmittel im Boden liegen. Wer so etwas findet, darf es auf keinen Fall einsammeln, besitzen oder verkaufen. Das ist streng verboten und kann zu einer Strafanzeige führen. Wer einen Fund macht, muss diesen sofort bei der nächsten Polizeidienststelle melden.
Sollten die Soldaten bei den Übungen Schäden anrichten, gibt es eine klare Regelung: Die Betroffenen sollen sich an ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung wenden. Das gilt nur, wenn die Schäden nicht bereits durch die zuständigen Trupps der Bundeswehr oder den Flurschadenoffizier erledigt wurden.