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Bundeswehr führt große Truppenübungen in Main-Spessart durch

Im gesamten Landkreis Main-Spessart kommen im August und September Soldaten der Bundeswehr zum Training. Dabei kann es auch zu Nachtmärschen kommen.

Die Bundeswehr nutzt den Landkreis Main-Spessart (Bayern) in den nächsten Wochen für umfangreiche Truppenübungen. Die Soldaten sind an verschiedenen Terminen in vielen Gemeinden unterwegs. Teilweise finden die Manöver auch nachts statt, sodass Bewohner mit Nachtmärschen rechnen müssen.

Am Donnerstag, den 20. August, geht es von 6 bis 20 Uhr los. Betroffen sind unter anderem Lohr am Main mit Rodenbach, Steinfeld mit Hausen und Waldzell sowie Karlstadt mit seinen Ortsteilen Wiesenfeld, Erlenbach, Rettersbach, Karlburg, Mühlbach, Laudenbach, Rohrbach und Stadelhofen. Auch in Roden mit Ansbach, Urspringen, Hafenlohr, Birkenfeld mit Billingshausen, Erlenbach bei Marktheidenfeld, Karbach, Marktheidenfeld, Himmelstadt sowie Zellingen mit Retzbach und Duttenbrunn sind Soldaten im Einsatz.

Im September folgen weitere Termine. Vom 2. September (8 Uhr) bis zum 3. September (18 Uhr) wird in Arnstein im Ortsteil Neubessingen geübt. Am 3. September selbst sind von 7 bis 19 Uhr Soldaten in Karlburg, Gemünden am Main mit Adelsberg, Wernfeld und Harrbach sowie in Karsbach im Ortsteil Heßdorf unterwegs. Am Montag, den 7. September, findet von 8 bis 18 Uhr eine Gewässerausbildung am Main im Ortsteil Wernfeld statt.

Von Dienstag, den 8. September (15:30 Uhr), bis Donnerstag, den 10. September (12 Uhr), wird in Rieneck, Burgsinn und Gräfendorf trainiert. Fast zeitgleich, aber mit anderen Zeiten, sind Soldaten in Karlstadt (Mühlbach, Laudenbach, Stadelhofen), Urspringen, Karbach, Birkenfeld (Billingshausen), Erlenbach bei Marktheidenfeld (Tiefenthal), Triefenstein (Homburg, Trennfeld, Lengfurt, Rettersheim), Himmelstadt, Zellingen (Retzbach, Duttenbrunn), Retzstadt, Marktheidenfeld und Kreuzwertheim (Unterwittbach) aktiv. In Karlstadt und Umgebung beginnt dies bereits am 8. September um 4 Uhr morgens und geht bis zum 10. September um 8 Uhr.

Zwischen dem 14. und 17. September wird in Gräfendorf geübt. In einem längeren Zeitraum vom 14. bis zum 25. September sind Truppen in Erlenbach bei Marktheidenfeld (Tiefenthal), Triefenstein (Trennfeld, Lengfurt, Rettersheim, Homburg a. Main), Kreuzwertheim (Röttbach, Unterwittbach, Wiebelbach), Hasloch (Hasselberg), Schollbrunn und Marktheidenfeld (Altfeld, Wiebelbach, Oberwittbach) im Einsatz.

Zum Abschluss gibt es vom 21. bis 24. September Übungen in Frammersbach, Partenstein, Wiesthal, Neuhütten, Bischbrunn, Esselbach sowie in Marktheidenfeld (Altfeld, Marienbrunn, Glasofen). Ebenfalls betroffen sind Lohr am Main (Lindig, Ruppertshütten, Wombach, Steinbach, Sackenbach), Rechtenbach, Neustadt am Main, Burgsinn, Obersinn, Aura im Sinngrund, Mittelsinn, Fellen, Gräfendorf (Michelau), Karsbach (Weyersfeld, Höllrich), Gemünden am Main (Reichenbuch, Langenprozelten, Hofstetten) und Neuendorf mit Nantenbach sowie Eußenheim im Ortsteil Obersfeld.

Das Landratsamt warnt die Bevölkerung und vor allem Jäger: Man soll sich von den militärischen Einrichtungen fernhalten. Besonders gefährlich ist Fundmunition oder anderes liegengebliebenes Sprengmaterial. Wer so etwas findet, muss dies sofort der nächsten Polizeidienststelle melden. Es ist streng verboten, solche Gegenstände zu sammeln, zu besitzen oder zu verkaufen. Das kann strafrechtlich verfolgt werden.

Falls die Bundeswehr Schäden verursacht hat, sollen diese an die jeweilige Stadt- oder Gemeindeverwaltung gemeldet werden. Das gilt nur, wenn die Schäden nicht schon durch die eigenen Trupps der Armee oder den Flurschadenoffizier erledigt wurden.

Quelle: Landkreis Main-Spessart – zur Originalmeldung

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