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Bunde: Bundespolizei schnappt zwei Gestellte an der Grenze

Bei Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze wurden zwei Menschen festgenommen. Während eine Frau durch ihren Freund gerettet wurde, musste ein Mann ins Gefängnis.

Die Bundespolizei führte am Dienstag in Bunde (Landkreis Leer, Niedersachsen) verstärkte Kontrollen an der Grenze zu den Niederlanden durch. Dabei stießen die Beamten innerhalb weniger Stunden auf zwei Menschen, gegen die Haftbefehle vorlagen.

Gegen 16:45 Uhr kontrollierten die Polizisten eine 24-jährige Niederländerin. Sie reiste mit einem Bus des Schienenersatzverkehrs über den Europaweg ein. Bei der Überprüfung der Papiere kam schnell heraus: Die Frau war wegen einer fahrlässigen Körperverletzung zu einer Ersatzstrafe von anderthalb Monaten verurteilt worden. Sie hätte den Gefängnisaufenthalt abwenden können, wenn sie eine Geldstrafe von 1.350 Euro gezahlt hätte.

In diesem Fall ging alles gut aus. Der Freund der Frau konnte das Geld rechtzeitig aufbringen und bezahlen. Nachdem die Polizei die Formalitäten erledigt hatte, durfte die junge Frau ihre Reise fortsetzen.

Weniger Glück hatte ein 46-jähriger Rumäne. Er reiste gegen 18:30 Uhr mit einem Fernbus aus den Niederlanden ein. Die Beamten hielten ihn an der Kontrollstelle auf der Autobahn 280 bei der Rastanlage Bunderneuland an. Auch gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft vor. Der Mann war wegen eines Vergehens gegen das Aufenthaltsrecht zu einer Ersatzstrafe von fünf Monaten verurteilt worden.

Um der Haft zu entgehen, hätte der Mann eine Summe von 3.000 Euro zahlen müssen. Da er das Geld jedoch nicht aufbringen konnte, blieb ihm keine andere Wahl. Die Polizisten nahmen ihn fest und lieferten ihn nach den Maßnahmen in die nächste Justizvollzugsanstalt ein.

Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim – zur Originalmeldung

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