Bürstadt und Weiterstadt: Zivilfahnder stoppen Raser
Am Dienstag waren Zivilfahnder der Polizei in zwei verschiedenen Bereichen unterwegs, um zu kontrollieren, ob sich die Autofahrer an die Geschwindigkeitsgrenzen halten. Dabei fielen zwei Menschen besonders auf.
Zuerst passierte es auf der B44 im Bereich Bürstadt (Landkreis Bergstraße, Hessen). Dort bemerkten die Beamten eine 32-jährige Frau, die deutlich zu schnell fuhr. Sie raste mit 163 km/h über die Straße, obwohl dort nur 100 km/h erlaubt sind. Die Polizisten hielten sie an und leiteten ein Verfahren ein. Nun drohen der Frau ein Fahrverbot von zwei Monaten, eine Geldstrafe von 600 Euro und zwei Punkte in Flensburg.
Kurz darauf gab es einen weiteren Vorfall auf der A5 in Höhe Weiterstadt (Hessen). Dort befuhr ein 35-jähriger Mann einen Baustellenbereich. Anstatt der erlaubten 60 km/h war er mit 113 km/h unterwegs. Auch ihn kontrollierten die Beamten sofort und schrieben eine Anzeige.
Für den Mann hat das nun Folgen: Er muss mit einem einmonatigen Fahrverbot und einem Bußgeld von 480 Euro rechnen. Zudem bekommt er einen Punkt in die Verkehrssünderkartei eingetragen.
Die Ermittlungen in beiden Fällen sind abgeschlossen. Ob und inwieweit sich die Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.