Buchbrunn blickt auf Bau des Radwegs nach Kitzingen zurück
In Buchbrunn (Landkreis Kitzingen, Bayern) ist der Radweg nach Kitzingen heute ganz normaler Alltag. Viele nutzen die asphaltierte Strecke für den Weg zur Schule, zum Einkaufen oder für kleine Ausflüge. Doch bis die Strecke im Sommer 2001 endlich eröffnet wurde, dauerte es Jahrzehnte.
Schon im Jahr 1979 forderten die Bürger in Buchbrunn eine sichere Verbindung. Die Straße nach Kitzingen wurde immer voller und für Radfahrer gefährlich. Trotz der Sorgen blieb das Projekt über viele Jahre nur ein Plan auf dem Papier. Erst Ende der 1990er Jahre ging es dann endlich konkret los.
Auch während der Bauphase gab es Ärger. Im Frühjahr 2001 beschwerte sich der Gemeinderat von Buchbrunn über die Ausführung auf Kitzinger Seite. Die Strecke war dort an einigen Stellen zu steil, es gab Bodenwellen, die das Fahren erschwerten. Georg Hopfengart und Dieter Koch kritisierten die Mängel damals deutlich. Die Stadt Kitzingen gab schließlich nach und korrigierte die Steigungen.
Nach etwa einem Jahr Bauzeit folgte im Sommer 2001 die Eröffnung. Der stellvertretende Bürgermeister Hans Friedrich schnitt symbolisch das Band durch. Viele Bürger und vor allem ungeduldige Kinder warteten darauf, die Strecke sofort zu befahren. Begleitet wurde die Feier vom Posaunenchor aus Buchbrunn sowie von Pfarrer Michael Bausenwein und Kaplan Michael Erhart.
Mit der Eröffnung wurde die Lücke zwischen den beiden Orten geschlossen. Seitdem bietet der Weg eine sichere Alternative zur Hauptstraße.
Quelle: Buchbrunn – zur Originalmeldung