Bucha: Schwerer Unfall zweier Sattelzüge auf A4
Am Mittwochmorgen kam es gegen 06:48 Uhr bei Bucha (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen) zu einem schweren Unfall auf der A4. Ein 57-jähriger Fahrer eines Sattelzuges hatte technische Probleme. Deshalb blieb sein Fahrzeug auf dem Standstreifen und dem rechten Fahrstreifen kurz vor der Ausfahrt Bucha stehen.
Ein weiterer Sattelzug, gefahren von einem 36-Jährigen, bemerkte das stehende Fahrzeug zu spät. Er prallte ungebremst auf das Heck des Pannenfahrzeugs auf. Bei dem Aufprall wurde der 36-jährige Fahrer schwer verletzt. Die Retter flogen ihn mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in der Nähe.
Durch den Unfall ist die Autobahn in Richtung Frankfurt am Main komplett gesperrt. Das führte zu einem riesigen Stau, der mittlerweile 15 Kilometer lang ist. Auch die Umleitungen durch Jena sind völlig überlastet, weil die B 7 dicht ist. Wer die Gegend kennt, soll das Gebiet weiträumig umfahren.
Beide Lkw wurden stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird vorläufig auf 200.000 Euro geschätzt. Damit die Bergungsarbeiten starten können, soll der linke Fahrstreifen bald wieder freigegeben werden.
Die Ermittlungen der Autobahnpolizei dauern an. Ob und inwieweit sich der Verursacher strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.