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Brühl bittet Bürger um Hilfe für Stadtbäume

Hitze und Trockenheit setzen dem Grün in Brühl zu. Die Stadt schafft es alleine nicht mehr und hofft nun auf die Unterstützung der Anwohner.

In Brühl (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) kämpfen die Bäume mit der anhaltenden Hitze und der Trockenheit. Die Stadt kümmert sich eigentlich selbst um das Gießen. Aktuell werden etwa 350 neu gepflanzte Bäume sowie viele Kübel und weitere Pflanzungen im gesamten Stadtgebiet bewässert.

Normalerweise gießen die städtischen Mitarbeiter junge Bäume in den ersten vier Jahren nach dem Pflanzen. Wegen der extremen Wetterlage wird das derzeit aber oft bis zum sechsten Jahr gemacht. Die Stadt bekommt immer mehr Meldungen von Bürgern, dass Bäume austrocknen. Die Mitarbeiter sind zwar täglich im Einsatz, aber die Kapazitäten sind komplett ausgeschöpft. Die Stadt schafft es nicht mehr, alle Pflanzen ausreichend zu versorgen.

Deshalb wird nun auf die Hilfe der Menschen vor Ort gehofft. Wer mithelfen will, sollte die Bäume gründlich wässern. Die Stadt rät dazu, nicht jeden Tag nur ein bisschen zu gießen. Viel besser ist es, alle paar Tage einmal eine große Menge Wasser zu geben – am besten etwa 150 Liter pro Baum. Nur so kommt das Wasser tief genug an die Wurzeln. Trotzdem gilt: Jede Menge ist besser als gar nichts.

Ziel ist es, dass die Bäume gesund wachsen. Nur so können sie später Schatten spenden und das Klima in den Straßen und auf den Plätzen verbessern.

Quelle: Brühl – zur Originalmeldung

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