Bretzfeld: Geld für Dorfentwicklung und Hausmodernisierung
Wer in Bretzfeld (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg) sein Haus modernisieren oder ein Geschäft eröffnen will, kann jetzt staatliche Hilfe beantragen. Das Land Baden-Württemberg hat das Jahresprogramm 2027 für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ausgeschrieben. Ziel ist es, die Ortskerne lebendig zu halten und den Klimaschutz zu fördern.
Besonders im Fokus steht die Grundversorgung. Wer zum Beispiel eine Bäckerei, eine Metzgerei, einen Dorfladen oder eine Arztpraxis betreibt, kann bis zu 30 Prozent der Kosten zurückbekommen. Auch kleine Unternehmen, die Arbeitsplätze sichern, werden unterstützt. Hier liegt der Fördersatz bei bis zu 15 Prozent.
Auch für Hausbesitzer gibt es attraktive Möglichkeiten. Wer sein Haus umfassend modernisiert oder umbaut, kann bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit erhalten. Bei einer Umnutzung des Gebäudes sind es sogar bis zu 60.000 Euro. Wichtig ist: Der Neubau von Einfamilienhäusern wird nicht gefördert. Wer jedoch ein Mehrfamilienhaus baut und darin selbst wohnt, kann bis zu 30.000 Euro bekommen. Gefördert werden Projekte im Ortskern sowie in Baugebieten, die bis in die 70er-Jahre erschlossen wurden.
Ein wichtiger Punkt ist das Material: Wer beim Bauen auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz setzt, bekommt einen Bonus von 5 Prozent auf den Fördersatz.
Wer Geld beantragen möchte, muss schnell handeln. Die Anträge stellt die Gemeinde im Namen der Bürger und Firmen. Deshalb müssen alle Unterlagen für private Projekte bis spätestens 11. September 2026 bei der Gemeinde eingereicht werden. Wichtig ist, dass mit den Arbeiten noch nicht begonnen wurde, bevor das Ministerium im Frühjahr 2027 über die Förderung entscheidet. Gestartet werden muss dann im Laufe des Jahres 2027.
Interessierte können sich für die Abstimmung der Unterlagen an Frau Weckbach wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 07946-77148 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Weitere Details stehen auf den Seiten des Ministeriums für Ländlichen Raum oder des Regierungspräsidiums.
Quelle: Bretzfeld – zur Originalmeldung