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Bremerhaven: Polizei rettet Hund aus heißem Auto

In der prallen Sonne war ein Hund in einem verschlossenen Wagen eingesperrt. Die Polizei musste eingreifen, um das Tier zu retten.

Es war gegen 17 Uhr, als Passanten in Bremerhaven (Niedersachsen) aufmerksam wurden. Sie bemerkten einen Hund, der in einem verschlossenen Auto saß. Das Tier hechelte stark und es sah nicht so aus, als würde bald jemand kommen, um es zu befreien. Die Zeugen riefen daraufhin die Polizei.

Als die Beamten am schwarzen Wagen ankamen, bestätigte sich der Verdacht. Der Hund wirkte deutlich überhitzt. Im Auto gab es kein Trinkwasser und die Klimaanlage war ausgeschaltet. Das Fahrzeug stand in der prallen Sonne, wodurch es im Innenraum sehr heiß geworden sein muss.

Die Polizisten versuchten zuerst, den Besitzer des Autos zu erreichen, doch das klappte nicht. Während die Beamten vor Ort berieten, verschlechterte sich der Zustand des Hundes immer mehr. Um das Tier zu retten, schlugen die Polizisten eine Seitenscheibe ein und öffneten die Tür. Sie versorgten den erschöpften Hund und brachten ihn anschließend ins Tierheim.

Die Beamten stellten zudem die Wertgegenstände aus dem Auto sicher und machten die kaputte Scheibe wetterfest. Später meldete sich der 58-jährige Besitzer des Wagens beim Polizeirevier. Er zeigte sich unverständlich darüber, dass die Polizei die Scheibe eingeschlagen hatte.

Die Polizei hat nun eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz geschrieben. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bremerhaven – zur Originalmeldung

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