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Bremerhaven: 20.000 Bezahlkarten für Jugendliche falsch verschickt

Ein Fehler bei den Adressen sorgt für Chaos bei der Zustellung der FreiKarte. Nun müssen fast alle Karten in der Seestadt neu verschickt werden.

In Bremerhaven (Land Bremen) gibt es Probleme mit der Zustellung der sogenannten FreiKarte. Eigentlich sollten Kinder und Jugendliche die Bezahlkarten automatisch per Post bekommen. Doch bei der Erstellung der Adressen ist etwas schiefgelaufen. Ab der 55. Karte sind die Hausnummern in der Liste einfach um eine Zeile verrutscht.

Das führte dazu, dass die meisten Briefe gar nicht erst ankamen und zurückgingen. Nur wenige Postboten haben den Fehler bemerkt und die Karten dank ihrer Ortskenntnis trotzdem an die richtigen Leute geliefert. Doch diese Karten bringen den Empfängern nichts: Sie können nicht aktiviert werden.

Um das Problem schnell zu lösen, schickt die Stadt nun rund 20.000 Karten komplett neu raus. Das gilt auch für diejenigen, die ihre Karte bereits im Briefkasten hatten. Wer eine Karte erhalten hat, soll diese einfach entsorgen.

Projektleiterin Evelin Wöstenkühler bezeichnete den Vorfall als äußerst ärgerlich und entschuldigte sich bei den betroffenen Jugendlichen. Die neuen Karten und die passenden Aktivierungscodes werden derzeit produziert, damit sie schnellstmöglich ankommen.

Die FreiKarte ist ein Angebot des Senats. Damit sollen Kinder und Jugendliche im Land Bremen Geld für Kinos, Schwimmbäder oder Museen bekommen. Für 2022 und 2023 werden jeweils 60 Euro auf die Karten geladen. Insgesamt gibt der Senat dafür gut 12 Millionen Euro aus. Das Guthaben für 2022 muss bis Ende des Jahres genutzt werden, sonst verfällt es. Am 1. Januar 2023 wird die Karte dann automatisch wieder mit 60 Euro aufgeladen.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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