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Bremener Spitzenpolitiker besuchen Luftfahrtmesse in Berlin

Bürgermeister Bovenschulte und Senatorin Vogt waren auf der ILA Berlin unterwegs. Gemeinsam mit einer Staatsministerin sprachen sie mit Bremer Firmen über die Zukunft der Branche.

Am 22. Juni 2022 war die Bremer Landesregierung in Berlin zu Gast. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und die Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt besuchten die ILA Berlin. Das ist die wichtigste Messe für Luft- und Raumfahrt, die direkt am Flughafen BER im Berlin Expo Center Airport stattfand.

Begleitet wurden die beiden von Sarah Ryglewski, einer Staatsministerin aus dem Kanzleramt. Über drei Stunden lang gingen sie über die Messe und besuchten verschiedene Stände. Dabei standen vor allem Bremer Unternehmen und Institute im Fokus. Die Politiker sprachen mit Vertretern von Airbus Operations, der ArianeGroup, der OHB SE und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie es mit dem Standort Bremen weitergeht. Die Branche ist für die Stadt extrem wichtig: Über 140 Firmen und 20 Institute beschäftigen dort rund 12.000 Menschen. Jährlich erwirtschaften sie mehr als vier Milliarden Euro. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Bremen die höchste Dichte an Jobs in der Luft- und Raumfahrt in ganz Deutschland.

Besonders ging es um neue Technologien und den Umweltschutz. Senatorin Vogt sprach unter anderem über klimaneutrales Fliegen, Wasserstoff-Antriebe bei Airbus und den Umweltsatelliten EnMAP. Auch die Digitalisierung spielt eine große Rolle, um die Luftfahrt moderner und sauberer zu machen.

Bürgermeister Bovenschulte betonte, dass die Innovationskraft der Firmen in Bremen ungebrochen sei. Die Politik wolle dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmen auch in Zukunft stimmen. Staatsministerin Ryglewski bezeichnete die Branche als wichtigen Treiber für die Digitalisierung in Deutschland.

Ob und wie die besprochenen Projekte nun konkret gefördert werden, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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