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Bremen verschickt FreiKarten mit 60 Euro Guthaben

Fast 120.000 Kinder und Jugendliche in Bremen und Bremerhaven bekommen eine Bezahlkarte für Freizeitaktivitäten.

Ab dem 30. September verschickt die Stadt die sogenannten „FreiKarten“. In den nächsten Tagen landen die Karten in den Briefkästen der Familien. Wer eine Karte bekommt, muss sie nur einmalig aktivieren. Dann kann sie pünktlich zum Start der Herbstferien genutzt werden.

Auf jeder Karte sind 60 Euro Guthaben für dieses Jahr aufgeladen. Im nächsten Jahr gibt es automatisch weitere 60 Euro dazu. Die Karte ist für alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre gedacht, die ihren ersten Wohnsitz in Bremen (Bundesland Bremen) oder Bremerhaven haben.

Das Geld können die Jugendlichen für viele verschiedene Dinge ausgeben. Sie können damit Eintrittskarten für Museen, Theater, Kinos oder Schwimmbäder bezahlen. Auch Sporteinrichtungen machen mit. An einigen Stellen kann man mit dem Guthaben sogar Ausrüstung wie Boulderschuhe mieten oder sich ein Getränk kaufen. Sogar einige Fahrgeschäfte auf dem Freimarkt akzeptieren die Karte.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte möchte damit erreichen, dass junge Menschen selbst entscheiden können, was sie in ihrer Freizeit machen. Viele hätten während der Pandemie Dinge verpasst, die nun wieder möglich sein sollen. Es geht darum, dass Jugendliche gemeinsam mit Freunden etwas erleben können, egal ob die Familie Geld hat oder nicht.

Die Planung der Karte ging schnell. Ein Projektbüro in der Senatskanzlei hat die Karte in nur einem halben Jahr entwickelt, nachdem die Bürgerschaft im März 2022 zugestimmt hatte. Insgesamt wurden 150.000 Karten produziert. Für das Projekt wurden 12,2 Millionen Euro für dieses und das nächste Jahr eingeplant.

Nachdem die Karte im Briefkasten liegt, folgt kurz darauf ein separater Brief mit einem Aktivierungscode. Erst mit diesem Code wird die Karte freigeschaltet. Alle weiteren Details und eine Liste der Orte, an denen man die Karte nutzen kann, stehen auf der Webseite www.freikarte.bremen.de.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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