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Bremen verabschiedet Chef der Heimstiftung nach 35 Jahren

Alexander Künzel hat die Bremer Heimstiftung zum größten Altenhilfeträger der Stadt gemacht. Nun wurde er feierlich verabschiedet.

Nach rund 35 Jahren an der Spitze der Bremer Heimstiftung ist Alexander Künzel im Ruhestand. Am Dienstag, den 19. April 2022, fand in der Kultur Aula auf dem Ellener Hof (Bremen) die offizielle Verabschiedung statt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Sozialsenatorin Anja Stahmann kamen zur Feier und lobten die Arbeit des scheidenden Chefs.

Künzel hat die Stiftung massiv ausgebaut. Als er im April 1987 den Posten des Vorstandsvorsitzenden übernahm, gab es noch elf Altenheime. Heute sind es 31 Einrichtungen. Damit ist die Heimstiftung mittlerweile der größte Anbieter für Altenhilfe in Bremen; fast jedes dritte Heim in der Stadt gehört zur Stiftung.

Besonders wichtig war Künzel dabei, dass alte Menschen nicht isoliert werden. Er wollte keine Heime auf der grünen Wiese, sondern Wohnen und Pflege mitten im Stadtteil. Deshalb entstanden Stadtteilhäuser und Stiftungsdörfer, in denen Senioren direkt neben Kindergärten oder Kulturtreffs leben. So bleiben sie Teil der Gesellschaft und sind nicht von der Welt abgeschnitten.

Neben den Heimen hat Künzel auch in die Ausbildung investiert. Er gründete Fachschulen für Physio- und Ergotherapie und unterhält drei Schulen für Pflegeberufe. Zudem ist er Mitbegründer der Mobilen Reha Bremen und war im Kuratorium Deutsche Altershilfe tätig, wofür er vom Bundespräsidenten berufen wurde.

Seit 2018 teilte sich Künzel die Leitung der Stiftung mit André Vater. Sein letzter Arbeitstag war bereits im Dezember 2021. Ab sofort führt André Vater die Geschicke der Heimstiftung alleine weiter.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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