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Bremen und Niedersachsen fördern sechs Klima- und Sozialprojekte

Die Metropolregion Nordwest pumpt rund 610.000 Euro in neue Ideen. Es geht um Trinkwasser, Gesundheit und Reparatur-Netzwerke.

In der Metropolregion Nordwest (Bremen und Niedersachsen) wird Geld in die Hand genommen, um die Region fit für die Zukunft zu machen. Der Vorstand hat sechs Projekte ausgewählt, die zusammen etwa 610.000 Euro aus einem speziellen Förderfonds erhalten. Das Ziel ist es, die soziale Versorgung zu sichern und neue Wege beim Klimaschutz zu finden.

Ein Teil des Geldes fließt in Projekte, bei denen die Menschen selbst mitmachen können. In Oldenburg soll zum Beispiel ein Netzwerk für Reparaturen und das Teilen von Dingen aufgebaut werden. Mit dem Projekt "FutureNow!" soll zudem die Wissenschaft näher an den Alltag der Menschen herangebracht werden, damit mehr Leute den Klimaschutz akzeptieren. Außerdem gibt es das "WERK.stadtlabor", einen Ort, an dem soziale Ideen ausprobiert werden sollen.

Zwei Projekte kümmern sich um die Technik und die Natur. Da das Trinkwasser durch den Klimawandel knapper werden könnte, will man mit digitalen Prognosen besser planen, wie viel Wasser eigentlich gebraucht wird. Ein weiteres Vorhaben hilft Städten und Gemeinden dabei, den Einsatz von Wasserstoff besser zu planen und zu vermitteln.

Das sechste Projekt schaut auf die Gesundheit. Unter dem Namen "One Health Initiative" soll Gesundheit nicht mehr nur beim Menschen betrachtet werden. Stattdessen sollen die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt als ein großes Ganzes gesehen werden.

Neben diesen Projekten gibt es noch weitere Pläne. Am 15. März 2022 startet ein Wettbewerb für Ideen zum Thema Ressourcenschutz. Zudem finden vom 25. Juni bis zum 3. Juli 2022 die Wasserstofftage Nordwest statt, bei denen die Technik live erlebt werden kann.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Ministerin Birgit Honé betonen, dass diese Projekte wichtig sind, um die Menschen bei der Energiewende mitzunehmen. Besonders Jugendliche sollen stärker angesprochen werden. Die Fördergelder kommen zu gleichen Teilen aus Bremen und Niedersachsen. Ob die Projekte ihre Ziele erreichen, wird sich im Laufe der nächsten Jahre zeigen.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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