Bremen setzt auf Klimaschutz und Wasserstoff
Bürgermeister Andreas Bovenschulte war am Donnerstagabend im Klimahaus Bremerhaven (Bundesland Bremen) zu Gast. Dort fand der „Treffpunkt Metropolregion 2022“ statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Förderverein „Wirtschaft pro Metropolregion e.V.“. In seiner Rede machte Bovenschulte deutlich, dass der Klimawandel die größte Aufgabe für die gesamte Region sei. Gleichzeitig könne man dies aber nutzen, um sich wirtschaftlich besser aufzustellen.
Ein wichtiger Punkt dabei ist der Schutz von Ressourcen. Dieses Thema steht dieses Jahr im Fokus, um die Region klimaneutraler zu machen und die Artenvielfalt zu schützen. Bovenschulte, der auch im Vorstand der Metropolregion sitzt, lobte die Firmen der Region. Diese kämen bei der Energiewende bereits gut voran. Die Politik müsse nun dafür sorgen, dass die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Ein konkretes Beispiel dafür ist die Wasserstoffstrategie der Metropolregion. Es gibt bereits ein Konzept, das vorgibt, wie die Beteiligten in der Region zusammenarbeiten und sich koordinieren sollen. Passend dazu finden vom 24. Juni bis zum 3. Juli 2022 die Wasserstofftage Nordwest 2022 statt.
Das große Ziel ist es, die Metropolregion als innovative Wirtschaftsregion in Europa zu etablieren, die stark wachsen kann. Dabei setzt man auf sogenannte Cluster. Das bedeutet, dass man sich auf bestimmte Bereiche konzentriert, um den Wirtschaftsraum enger zu verzahnen. Dazu gehören vor allem die Luft- und Raumfahrttechnik, die Automobilindustrie sowie die Nahrungsmittel- und Genussmittelindustrie. Auch der Gesundheitssektor, die Windenergie sowie Kultur und Tourismus spielen eine wichtige Rolle.
Der Veranstalter des Abends, der Förderverein „Wirtschaft pro Metropolregion e.V.“, unterstützt die Region bei dieser Arbeit. Hinter dem Verein stehen die Handelskammer Bremen (IHK für Bremen und Bremerhaven), die Oldenburgische IHK sowie die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum. Über 80 Unternehmen und Wirtschaftseinrichtungen sind derzeit im Verein aktiv, um das Netzwerk zwischen Politik und Wirtschaft auszubauen.