Bremen plant neue Zukunft für seine Häfen
Die Häfen in Bremen (Bundesland Bremen) und Bremerhaven sind wichtig für die Wirtschaft im Norden und für ganz Deutschland. Weil sich die Weltwirtschaft ständig ändert und der Wettbewerb hart ist, muss die Stadt strategisch planen. Deshalb hat der Senat am 20. September 2022 dem neuen Hafenentwicklungskonzept 2035 zugestimmt.
In den letzten eineinhalb Jahren haben viele Leute mitgearbeitet. Dazu gehörten Firmen aus der Schifffahrt und Logistik, verschiedene Interessenvertreter und Politiker. Im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft und Häfen hat die Firma bremenports den Plan ausgearbeitet.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte erklärte auf einer Pressekonferenz, dass Bremen damit als erster Hafen in Deutschland einen Beitrag zur nationalen Hafenstrategie leistet. Er betonte, dass die Häfen eine gute Anbindung an das Hinterland brauchen. Das betrifft die Schiene, die Straße und die Wasserwege. Auch Pipelines für umweltfreundliche Energien sollen eine größere Rolle spielen, damit die Versorgungssicherheit für ganz Deutschland und Europa gewährleistet bleibt.
Senatorin Claudia Schilling sprach zudem über die soziale Nachhaltigkeit. Der Hafen soll zwar wachsen, aber gleichzeitig modern werden. Das bedeutet, dass neue digitale Prozesse, Automatisierungen und andere Treibstoffe für die Schiffe wichtig sind. Um das umzusetzen, wird Geld investiert: Pro Jahr fließen etwa 50 Millionen Euro in die Entwicklung. In den nächsten zehn Jahren sind das insgesamt eine halbe Milliarde Euro.
Wie genau die einzelnen Maßnahmen nun zeitlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen zu den genauen Projekten laufen im Rahmen des neuen Konzepts weiter.