Bremen: Neues Gebäude für das Rote Kreuz eingeweiht
In der Henri-Dunant-Straße 2 in Bremen ( Freie Hansestadt Bremen) gibt es jetzt ein neues Zentrum für das Deutsche Rote Kreuz. Am 7. Oktober wurde die neue Geschäftsstelle offiziell eingeweiht. Rüdiger Tönnies, der Präsident des Landesverbandes, und die Geschäftsführerin Doris Salziger luden dazu wichtige Gäste ein, darunter den DRK-Vizepräsidenten Volkmar Schön und Christian Reuter aus Berlin.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte war ebenfalls dabei. Er lobte die helle und freundliche Atmosphäre im Haus. Für ihn ist klar: Das Gebäude ist so gebaut, dass es die Arbeit erleichtert. Ziel ist es, das DRK in Bremen zu stärken, damit die Organisation noch leistungsfähiger wird. Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Mitarbeitern und den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für die Gemeinschaft.
Die Bauarbeiten begannen im Januar 2021. Insgesamt dauerte die Sanierung und Erweiterung 18 Monate. Dabei wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Das Haus ist gut gedämmt und auf dem Dach gibt es eine Photovoltaik-Anlage. Auf dem Parkplatz stehen Ladesäulen für E-Autos, und das alte graue Flachdach wurde durch ein Gründach ersetzt.
Das Gebäude besteht aus einem sanierten Pavillon und einem neuen Anbau mit zwei Stockwerken. Besonders wichtig sind die zwei modernen Lehrsäle. Hier ist nun doppelt so viel Platz wie früher. Das hilft dabei, mehr Menschen auszubilden und Weiterbildungen anzubieten.
Das Rote Kreuz ist in Bremen eine wichtige Stütze in Krisenzeiten. In der Corona-Pandemie half die Organisation bei Tests und beim Betrieb des Impfzentrums sowie mit den Impftrucks. Auch beim Krieg in der Ukraine ist das DRK aktiv. Es leistet Hilfe in den Nachbarstaaten der Ukraine und hat in Bremen beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften mitgewirkt.