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Bremen-Hemelingen: Grundstein für Quba Moschee gelegt

In Hemelingen entsteht eine neue, repräsentative Moschee. Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm an der Grundsteinlegung teil und sprach über den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

In der Bahnhofstraße mitten im Zentrum von Hemelingen (Bremen) beginnt ein neues Bauprojekt. Am 8. März 2022 wurde dort der Grundstein für die Quba Moschee gelegt. Die neue Moschee soll von außen deutlich als solche erkennbar sein. Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte das Vorhaben und sah darin eine Bereicherung für das Stadtbild des Stadtteils.

Bei der Feier waren viele Gäste dabei. Es kamen Vertreter von Kirchen, der Jüdischen Gemeinde sowie Leute aus der Stadt- und Schulverwaltung. Dass die Feier öffentlich stattfand, zeigte laut Bovenschulte, dass die Gemeindemitglieder der Quba Moschee offen und transparent mit ihren Nachbarn umgehen wollen.

Der Bürgermeister, der auch Senator für die Religionsgemeinschaften ist, nutzte den Anlass für klare Worte. Er betonte, dass Menschen, die früher als Gastarbeiter kamen, längst keine Gäste mehr seien. Sie hätten Deutschland mit aufgebaut und seien gleichberechtigte Mitbürger, die hier bleiben und zum „Wir“ gehören.

Besonders im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und andere Konflikte weltweit mahnte Bovenschulte zum Frieden innerhalb der Gesellschaft. Er rief dazu auf, gemeinsam gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus vorzugehen. Nur wenn Staat, Religionen und die Bürger zusammenarbeiten, könne man den gesellschaftlichen Frieden dauerhaft sichern.

Zum Abschluss wünschte der Bürgermeister der Gemeinde viel Erfolg beim Bau und einen guten Austausch mit den Nachbarn und anderen Glaubensgemeinschaften in Bremen.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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