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Bremen: Fürst Albert II. erhält Medaille für Korallenschutz

Bei der Weltkorallenriffkonferenz in Bremen wurde Fürst Albert II. von Monaco ausgezeichnet. Er ist der erste Nicht-Wissenschaftler, der diese besondere Ehre erfährt.

In der Oberen Rathaushalle in Bremen (Bremen) kam es zu einem besonderen Empfang. Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte dort die Teilnehmer der 15. Weltkorallenriffkonferenz. Das Ereignis ist für die Stadt und die Universität Bremen ein großer Erfolg, denn zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte der Konferenz findet diese in Europa statt.

Ein besonderer Gast war Fürst Albert II. von Monaco. Er setzt sich schon lange für den Schutz der Meere und Ozeane ein. Deshalb überreichte ihm die Präsidentin der International Coral Reef Society, Professorin Andréa Grottoli, die sogenannte Lifetime Membership Medal. Damit wird sein jahrelanges Engagement für die Korallenriffe gewürdigt. Der Fürst zeigte sich bescheiden und betonte, dass es eine große Ehre sei, als erster Mensch ohne wissenschaftlichen Hintergrund diese Medaille zu bekommen.

Bevor es zum Fest im Rathaus ging, besuchte der Monarch am Nachmittag das MARUM, das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Dort führten ihn der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, und der Direktor des MARUM, Professor Michael Schulz, durch die Räumlichkeiten. Sie zeigten ihm den größten universitären Standort für Meeresforschung in Deutschland und die dortigen Forschungsbedingungen.

Die Konferenz dauert noch bis zum 8. Juli. Insgesamt sind über 1.000 Wissenschaftler aus mehr als 80 Ländern nach Bremen gekommen. Sie diskutieren darüber, welche Gefahren die Korallenriffe bedrohen und wie man diese Ökosysteme retten kann. Neben den Fachgesprächen gibt es für die Besucher auch Ausstellungen, Filme und Vorträge.

Weitere Informationen zum Programm sind auf der Webseite der Konferenz zu finden.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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