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Bremen: Fürst Albert II. erhält hohe Auszeichnung für Korallenschutz

In der Hansestadt Bremen wurde Fürst Albert II. von Monaco geehrt. Er ist der erste Nicht-Wissenschaftler, der eine besondere Medaille für den Schutz der Meere bekommt.

In der Oberen Rathaushalle in Bremen (Deutschland) kam es am 4. Juli 2022 zu einem besonderen Empfang. Anlass war die 15. Weltkorallenriffkonferenz. Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte dort die Gäste und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit beim Schutz der Ozeane ist. Für Bremen und vor allem für die Universität Bremen ist es eine große Ehre, dass dieses Treffen zum ersten Mal in 50 Jahren in Europa stattfindet.

Schon am Nachmittag war Fürst Albert II. in der Stadt unterwegs. Er besuchte das MARUM, das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. Dort zeigten ihm Rektor Bernd Scholz-Reiter und Direktor Michael Schulz bei einem Rundgang die Forschungseinrichtungen. Es ist der größte universitäre Standort für Meeresforschung in Deutschland. Der Fürst konnte sich so selbst ein Bild von der Arbeit der Wissenschaftler machen.

Der Höhepunkt folgte beim Abendempfang. Professorin Andréa Grottoli, die Präsidentin der International Coral Reef Society, überreichte dem Fürsten die sogenannte „Lifetime Membership Medal“. Das ist eine hohe Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste beim Schutz der Meere und ihrer Ökosysteme. Fürst Albert II. zeigte sich bescheiden und betonte, dass er als erster Mensch ohne wissenschaftlichen Hintergrund diese Medaille erhält.

Die Konferenz in Bremen dauert noch bis zum 8. Juli. Insgesamt sind über 1.000 Experten aus mehr als 80 Ländern angereist. Die Universität Bremen ist die Gastgeberin. Die Wissenschaftler diskutieren vor allem darüber, welche Gefahren die Korallenriffe bedrohen und wie man diese retten kann. Neben den Fachgesprächen gibt es für die Besucher auch Ausstellungen und Filme.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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