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Bremen feiert 50 Jahre Hilfe für Burkina Faso

Die St. Johannis-Schule engagiert sich seit einem halben Jahrhundert für Projekte in Westafrika. Bürgermeister Andreas Bovenschulte würdigte dieses Engagement bei einem Festgottesdienst.

In der Propsteikirche St. Johann in Bremen (Bundesland Bremen) kam es am 11. Juli 2022 zu einem besonderen Jubiläum. Die Burkina-Faso-Aktion der St. Johannis-Schule feierte ihr 50-jähriges Bestehen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm an dem Festgottesdienst teil und lobte die Arbeit der Schule.

Seit fünf Jahrzehnten setzen sich Schüler, Lehrer und Unterstützer für das westafrikanische Land Burkina Faso ein. Dabei geht es nicht um einfache Almosen, sondern um Hilfe zur Selbsthilfe auf Augenhöhe. Die Schule organisiert jedes Jahr eine große Reihe von Veranstaltungen, um Geld zu sammeln. Dazu gehören ein großer Flohmarkt, Sponsorenläufe, Theaterstücke und sogar ein Lehrerballett. Auch Konzerte der Bläser- und Gesangsklassen gehören zum Programm.

Das Geld wird nicht nur in der Schule gesammelt. Die Beteiligten stehen auch mitten in der Bremer Innenstadt, etwa vor der Bürgerschaft oder in den Wallanlagen, um auf die Not in Burkina Faso aufmerksam zu machen. Mit den Spenden werden konkrete Projekte gefördert. So gibt es Unterstützung für Mutter-Kind-Stationen, die unterernährte Kinder versorgen. Zudem werden Häuser für Mädchen finanziert, die vor einer Zwangsverheiratung fliehen müssen. Auch wirtschaftliche Projekte, wie die gemeinsame Herstellung von Honig oder Seife, werden gefördert.

Ein Schatten lag jedoch über dem Jubiläum: Gäste aus Burkina Faso konnten nicht nach Bremen reisen. Grund dafür ist die angespannte politische Lage in dem Land, nachdem es dort am 24. Januar 2022 einen Militärputsch gegeben hatte.

Weitere Angaben zum aktuellen Stand der geförderten Projekte liegen bislang nicht vor.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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