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Bremen feiert 40 Jahre Alfred-Wegener-Institut

Bürgermeister Andreas Bovenschulte lud zu einem großen Empfang in das Rathaus. Im Mittelpunkt stand das AWI und die gute Nachricht über ein neues Forschungsschiff.

In der Oberen Rathaushalle in Bremen (Bundesland Bremen) wurde am Dienstag groß gefeiert. Bürgermeister Andreas Bovenschulte lud rund 200 Gäste aus der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft ein. Grund war der 40. Geburtstag des Alfred-Wegener-Instituts (AWI). Eigentlich lag der Ehrentag schon zwei Jahre zurück, doch wegen der Corona-Pandemie konnte die Feier erst jetzt nachgeholt werden.

In seiner Rede lobte der Bürgermeister das AWI als weltweit anerkanntes Zentrum für die Forschung in der Arktis und Antarktis. Das Institut ist riesig und beschäftigt heute etwa 1.300 Leute. Das Hauptquartier liegt in Bremerhaven, aber es gibt auch Standorte auf Helgoland, Sylt, in Potsdam und Oldenburg. Die Forscher dort untersuchen fast alles, was mit unserem Planeten zu tun hat – vom Wetter in der Luft bis hinunter zum Meeresgrund.

Für die Zukunft gibt es eine besonders gute Nachricht: Es soll ein Nachfolger für das berühmte Schiff Polarstern geben, die sogenannte Polarstern II. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat dafür bereits erste Gelder in Höhe von 2 Millionen Euro für die Ausschreibung freigegeben. Bürgermeister Bovenschulte hofft nun, dass das neue Schiff direkt in Deutschland gebaut wird. Das wäre ein großer Gewinn für die Wissenschaft und die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven.

Auch Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz sagten gute Worte. Für Grantz ist das AWI ein wichtiger Motor für die Jobs in seiner Stadt und hilft dabei, die Wirtschaft in Bremerhaven zu modernisieren. Er betonte, dass die Stadt deshalb auch den Titel „Klimastadt“ verdient, weil hier das Wissen über den weltweiten Klimawandel zu Hause ist.

Das AWI wurde am 15. Juli 1980 gegründet. Damals wollte die Bundesregierung aktiv in der Antarktis mitforschen. Kurz darauf, im März 1981, wurde die Georg-von-Neumayer-Station in der Antarktis eröffnet und ein Jahr später startete der Eisbrecher Polarstern. Später schloss sich das Institut mit dem Institut für Meeresforschung in Bremerhaven zusammen und bekam seinen heutigen Namen.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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