Bremen feiert 25-jähriges Jubiläum des Vereins Bremen-Izmir
In der Oberen Rathaushalle in Bremen (Bremen) gab es Grund zum Feiern. Der Verein Bremen-Izmir lud zu einem Fest ein, weil er sein 25-jähriges Jubiläum begeht. Das Treffen fand nur wenige Tage nach einer offiziellen Delegationsreise statt, bei der Bürgermeister Andreas Bovenschulte mitgereist war.
Bürgermeister Bovenschulte lobte bei dem Termin das Engagement des Vereins. Die Städtepartnerschaft bestehe nun schon seit 27 Jahren. Dass diese Verbindung so lebendig geblieben sei, habe der Verein Bremen-Izmir maßgeblich verdient. Der Bürgermeister betonte, dass gute Ideen oft aus der Bevölkerung kommen und dann von Vereinen wie diesem getragen werden.
Die Geschichte des Vereins begann mit einer Initiative des damaligen Bürgermeisters Henning Scherf. Er wollte nicht, dass die Partnerschaft nur aus Treffen von Politikern besteht. Sein Ziel war es, dass normale Bürger aus verschiedenen Gruppen die Verbindung zwischen den Städten gestalten.
Ein wichtiger Grund für die Gründung war die Solidarität. Damals gab es ausländerfeindliche Anschläge in Mölln und Solingen. Mit der Partnerschaft sollte ein klares Zeichen gegen den Hass gesetzt werden. Dieser Geist prägt den Verein bis heute. In der Anfangszeit gab es Projekte für Straßenkinder in Izmir. Im Jahr 2020 sammelte der Verein dann Spenden, nachdem ein schweres Erdbeben die Stadt Izmir getroffen hatte.