Bremen ehrt Schüler für Beiträge zum Thema Freiheit
Die Bremische Evangelische Kirche hat einen besonderen Schulwettbewerb gestartet. Unter dem Motto „Ich bin so frei!“ sollten sich Schüler mit der Frage beschäftigen, was Freiheit für sie persönlich bedeutet. Anlass war der 500. Jahrestag der ersten reformatorischen Predigt in Bremen (Bundesland Bremen).
Am 3. November 2022 kamen die Preisträger in der Oberen Rathaushalle zusammen. Auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte war dabei. Er erklärte, dass die Grundrechte für unsere Demokratie extrem wichtig seien. Jede neue Generation müsse wieder lernen, wie wertvoll diese Freiheit ist. Die Reformation habe damals dazu geführt, dass Menschen Autoritäten erstmals richtig hinterfragt haben. Das habe das Denken und Leben der Menschen dauerhaft verändert.
Die Präsidentin der Kirche, Edda Bosse, war von den vielen Einsendungen beeindruckt. Insgesamt hatten sich mehr als 100 Schüler mit Themen wie Presse- und Religionsfreiheit beschäftigt. Für Bosse ist das ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Stadt.
In der Kategorie Gruppe gab es drei Gewinner. Den ersten Platz belegten drei Schüler des Gymnasiums an der Hamburger Straße. Sie hatten einen Podcast mit dem Titel „Fühlst Du Dich frei?“ aufgenommen. Den zweiten Platz holten ebenfalls Schüler des Gymnasiums an der Hamburger Straße mit dem Theaterstück „Jugend – und was noch?“. Den dritten Platz gewannen Schüler einer Sprachlernklasse vom Alten Gymnasium, die Mindmaps zum Thema Freiheit gebastelt hatten.
Auch einzeln gab es einen Preis: Eine Schülerin der Oberschule an der Egge schrieb eine Kurzgeschichte über die Religionsfreiheit und gewann damit den ersten Platz in ihrer Kategorie. Für die passende Stimmung sorgten Falko Wermuth und sein Gospelchor, die die Feier musikalisch begleiteten.