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Bremen: DRK weiht neue Geschäftsstelle ein

Nach anderthalb Jahren Bauzeit hat das Deutsche Rote Kreuz in Bremen sein neues Gebäude eröffnet. Bürgermeister Andreas Bovenschulte war bei der Feier dabei.

In der Henri-Dunant-Straße 2 in Bremen (Freie Hansestadt Bremen) gibt es jetzt ein neues Zentrum für das Deutsche Rote Kreuz. Am 7. Oktober 2022 wurde die neue Geschäftsstelle offiziell eingeweiht. Rüdiger Tönnies, der Präsident des Landesverbandes, und die Geschäftsführerin Doris Salziger hießen die Gäste willkommen. Unter ihnen waren auch hochrangige Vertreter des DRK aus Berlin und der Vizepräsident Dr. Volkmar Schön.

Die Arbeiten an dem Gebäude begannen im Januar 2021. Insgesamt dauerte die Sanierung und der Anbau 18 Monate. Das Ergebnis ist eine Mischung aus einem renovierten Pavillon und einem neuen, zweistöckigen Anbau. Besonders wichtig sind die zwei modernen Lehrsäle. Hier ist nun doppelt so viel Platz wie früher, was vor allem bei Fortbildungen und der Ausbildung von Personal hilft.

Beim Bau wurde auf die Umwelt geachtet. Das Gebäude ist gut gedämmt und auf dem Dach gibt es eine Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung. Auch das alte graue Flachdach wurde durch ein Gründach ersetzt. Für Elektroautos gibt es auf dem Parkplatz Ladesäulen.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte lobte bei der Feier die helle und freundliche Atmosphäre im Haus. Er betonte, dass das Gebäude genau so gebaut wurde, wie es für die Arbeit nötig ist. Ziel sei es, das DRK noch leistungsfähiger zu machen, damit die vielen Ehrenamtlichen und festen Mitarbeiter ihre Aufgaben besser erfüllen können. Der Bürgermeister bedankte sich ausdrücklich bei allen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen.

Das DRK ist in Bremen eine wichtige Stütze in Krisenzeiten. Während der Corona-Pandemie half die Organisation bei Tests, im Impfzentrum und mit den Impftrucks. Auch beim Krieg in der Ukraine ist das DRK aktiv: Es hilft in den Nachbarstaaten und hat in Bremen beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften mitgewirkt.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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