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Bremen dankt Corona-Helfern im Rathaus

Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard haben rund 200 Helfer der Bundeswehr und Hilfsorganisationen zu einem Dankeschön eingeladen.

In den letzten zwei Jahren war die Lage in Bremen (Stadtstaat Bremen) extrem angespannt. Überall waren Helfer nötig: in den Impf- und Testzentren, in den Gesundheitsämtern und in den Alten- und Pflegeheimen. Am Montag, den 30. Mai 2022, luden Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard deshalb rund 200 Vertreter der Bundeswehr und verschiedener Hilfsorganisationen ins Rathaus ein, um Danke zu sagen.

Die Zusammenarbeit war eng. Gesundheitssenatorin Bernhard erinnerte daran, wie sie anfangs ungewohnt war, Soldaten in ihrem Büro zu haben. Später wurde es ganz normal. Besonders schwierig war es im letzten Winter, als innerhalb weniger Tage ein neues Impfzentrum aus dem Boden gestampft werden musste. Das schien fast unmöglich, wurde aber gemeinsam geschafft. Auch die Scharnhorst-Kaserne spielte eine wichtige Rolle, da dort das zentrale Lager für die Schutzausrüstung untergebracht war.

Die Zahlen zeigen, wie groß der Aufwand war. Allein die Bundeswehr erhielt zwischen März 2020 und März 2022 insgesamt 106 Anträge auf Hilfe vom Land Bremen. Rund 800 Soldaten halfen in dieser Zeit mit, zeitweise waren bis zu 91 von ihnen gleichzeitig im Einsatz.

Neben den Soldaten packten viele andere mit an. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, die Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das Technische Hilfswerk (THW) aus Bremerhaven waren im Einsatz. In der Spitze waren bis zu 2.500 Menschen an der Impfkampagne beteiligt. Sie kümmerten sich um alles: vom Aufbau der Hallen über den Transport der Impfstoffe bis hin zu den ärztlichen Gesprächen und der Verwaltung. Einige dieser Helfer sind auch jetzt noch in den mobilen Impfteams aktiv.

Bürgermeister Bovenschulte betonte bei dem Treffen, dass Bremen dank dieser Hilfe deutschlandweit Anerkennung für die Bewältigung der Pandemie bekommen habe. Er warnte jedoch, dass die Herausforderungen nicht aufhören. Die Pandemie sei noch nicht vorbei und auch der Krieg in der Ukraine bringe neue Anforderungen mit sich. Deshalb müsse der Zusammenhalt zwischen Bremen und dem Nachbarland Niedersachsen erhalten bleiben. Unter den Gästen waren auch die Standortkommandanten Oberst Hans Peter Dorfmüller aus Bremen und Oberst Dirk Waldau aus Niedersachsen.

Quelle: Rathaus Bremen – zur Originalmeldung

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