Bremen: Bürgermeister nimmt Licht der Hoffnung entgegen
Vor dem Roland in Bremen ( Freie Hansestadt Bremen) kam es am Dienstag, den 15. März 2022, zu einem besonderen Moment. Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm dort das sogenannte Licht der Hoffnung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Empfang.
Die Aktion ist ein großer Fackellauf durch Deutschland. Das Ziel ist Solferino in Italien. Dort wurde das DRK durch Henry Dunant gegründet. Normalerweise gibt es dort jedes Jahr am 24. Juni einen großen Fackelzug. Weil die Corona-Pandemie aber viele Dinge erschwert, hat das DRK dieses Jahr den Lauf durch Deutschland gestartet. Angefangen hat alles am 16. Januar in Berlin, als DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt die Fackel entzündete.
Bürgermeister Bovenschulte betonte bei der Übergabe, dass die Aktion in diesem Jahr eine besondere Bedeutung habe. Der Krieg in der Ukraine überschatte die Ereignisse. Das DRK helfe deshalb nicht nur direkt vor Ort in der Ukraine bei den Verwundeten, sondern unterstütze auch in Bremen die Geflüchteten.
Zudem lobte der Bürgermeister die Arbeit des DRK beim Kampf gegen Corona. Besonders die Impfkampagne sei ohne die Hilfe von Jörg Rolfs und seinem Logistikteam kaum denkbar gewesen. Die Organisation habe sowohl mit hauptamtlichen Kräften als auch mit Ehrenamtlichen massiv unterstützt.
Nach dem kurzen Halt in Bremen wurde die Fackel weitergereicht. Yvonne Dufeu übergab das Licht an den Bürgermeister, der es dann an Roswitha Tromp weitergab. Tromp ist die stellvertretende Landesbereitschaftsleiterin in Oldenburg. Sie stieg in einen Kleinbus und fuhr mit der Fackel vom Marktplatz aus weiter Richtung Oldenburg.