Bremen: Bürgermeister besucht Deutschkurse der Volkshochschule
Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte war am Montagvormittag (13. Juni 2022) wieder zu Gast bei der Bremer Volkshochschule (vhs). Es war bereits sein zweiter Besuch in diesem Jahr. Diesmal ging es vor allem um die Kurse für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen, um besser in Deutschland anzukommen.
Die Leiterin der Beratung, Amely Schulze, zeigte dem Bürgermeister alles. Er sah sich den Wartebereich, den Empfang und die Räume an, in denen die Leute Einstufungstests machen oder Beratungsgespräche führen. Dabei erfuhr er auch, wie viele Menschen die Hilfe der vhs in Anspruch nehmen. An einem normalen Beratungstag gibt es dort bis zu 150 Gespräche.
Ein großes Thema waren die Geflüchteten aus der Ukraine. Dr. Jigal Beez, der die Regionalstelle vhs-Süd leitet, berichtete über spezielle Projekte. Neben dem Spracherwerb gibt es Angebote für Yoga, Kochen und Kunst. Sogar ein Eltern-Café soll bald starten. Bovenschulte sprach vor Ort auch direkt mit den Geflüchteten und den Beratern.
Der Bürgermeister lobte den Einsatz der vhs. Er betonte, dass die Hilfe für die Menschen aus der Ukraine keine kurzfristige Sache sei, sondern über lange Zeit nötig bleibe. Besonders gut fand er, dass es niedrigschwellige Deutschkurse gibt, bei denen gleichzeitig auf die Kinder aufgepasst wird. Auch Computer- und Kunstkurse gehören zum Angebot.
Die Bremer Volkshochschule ist ein großer Betrieb. Mit 105 Mitarbeitern und 940 Kursleitern aus über 40 verschiedenen Ländern ist sie an sieben Standorten in der Stadt aktiv. Jedes Jahr nehmen rund 54.000 Menschen an etwa 4.000 verschiedenen Veranstaltungen teil. Die Themen reichen von Politik und Gesundheit bis hin zu Sprachen.