Bremen: Bürgermeister bespricht Zukunft der stadtbremischen Häfen
Bürgermeister Andreas Bovenschulte war am 15. August in der Überseestadt (Bremen) zu Gast. Im Hafenmuseum traf er rund 35 Menschen der Initiative Stadtbremische Häfen (ISH). Gemeinsam sprachen sie darüber, vor welchen Problemen die Häfen aktuell stehen und welche Chancen es für die Zukunft gibt.
Bovenschulte machte deutlich, wie wichtig die Häfen für die Stadt sind. Ohne sie wäre Bremen laut seinen Worten kaum lebensfähig. Vor allem die dort ansässigen Firmen seien ein zentraler Motor für die Wirtschaft und sicherten vielen Menschen ihren Job. Deshalb wolle er den Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort pflegen.
Heiner Heseler, der Geschäftsführer der ISH, ergänzte die Zahlen. Im Holz- und Fabrikenhafen sowie in den Industriehäfen arbeiten etwa 5.000 Menschen in mehr als 100 Betrieben. Er betonte, dass private und öffentliche Gelder derzeit gut abgestimmt investiert werden, um den Standort zu halten.
Die Initiative Stadtbremische Häfen wurde bereits im August 2003 ins Leben gerufen. Heute vertritt sie 50 mittelständische Firmen aus der maritimen Wirtschaft. Diese Unternehmen sind nicht nur in Bremen aktiv, sondern arbeiten auch national und weltweit. Das Ziel der Gruppe ist es, die Entwicklung der Häfen aktiv mitzugestalten.
Wie genau die besprochenen Herausforderungen nun gelöst werden, ist noch offen. Weitere Details zu konkreten neuen Maßnahmen liegen bislang nicht vor.