Bremen: 12-Jähriger auf E-Scooter bei Kontrolle gefasst
Die Polizei in Bremen (Freie Hansestadt Bremen) hat am Donnerstag einen sogenannten ActionDay gestartet. Die Beamten kontrollierten im gesamten Stadtgebiet hunderte Menschen auf E-Scootern, Pedelecs und Fahrrädern. Ziel der Aktion war es, Unfälle und Fehler im Straßenverkehr zu reduzieren, da immer mehr Menschen diese Fahrzeuge nutzen.
Besonders im Stadtteil Osterholz kam es zu einem Vorfall mit einem 12-jährigen Jungen. Er fuhr einen E-Scooter, dessen Kennzeichen bereits abgelaufen war. Als der Junge die Polizisten sah, versuchte er zu entkommen und flüchtete in einen Stichweg. Die Beamten rannten hinterher und konnten ihn kurz darauf festnehmen.
Der Junge war viel zu jung für das Fahrzeug. Wer einen E-Scooter fahren will, muss mindestens 14 Jahre alt sein. Zudem muss jedes Gerät eine gültige Haftpflichtversicherung haben.
Insgesamt waren die Beamten den ganzen Tag über im Einsatz. Sie schrieben über 100 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Gegen 13 Menschen wurden Strafanzeigen erhoben. Meistens ging es dabei um Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Die Polizei zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Viele Menschen reagierten positiv auf die Kontrollen. Besonders positiv fiel auf, dass immer mehr Pedelec-Fahrer einen Helm tragen, um sich bei Unfällen vor Kopfverletzungen zu schützen.
Ob und inwieweit sich der Junge strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.